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Und weil wir immer so friedlich sind, brauchen wir zum Ausgleich ein bisschen Krieg

Die Tage vergehen. Mitbewohner nervt, nerve zurück, weiß nichts mit mir anzufangen.

Das Aus der Freundschaft brachte mich völlig aus der Bahn, zugegeben schlimmer als erwaretet, sehr viel. Wir waren gleich. Wir waren beide Außenstehende der Gesellschaft, unbeachtet lebten wir unser Leben. Wir wussten, wir waren anders. Ich werde wohl nie wieder eine Person kennen lernen, die mir derart gleicht. Wir waren nicht auf einer Wellenlänge, wären auch nie auf eine gekommen. Doch trotzdem. 

Naja, eigentlich ist mir jetzt nur öde und ich weiß nicht, was zu tun ist. Ich möchte keine neuen Menschen kennen lernen. Die meisten Menschen sind so verdammt langweilig, jeder einzelne.

Jeder Mensch ist ein Individuum? Pah, nicht mal im geringsten. Kaufen doch alle bei H&M ein, hören alle die gleiche Musik, rennen jeden verdammten Trend hinterher. Wie ich es hasse. Doch wer sich als Individualist bezeichnet, ist keiner. Denn irgendwo gibt es noch einen, der Individualist ist, dadurch hebt sich der Individualismus wieder auf. Lustig.

 

Ich habe es endlich geschafft. Der Schmerz tut gut, ich spüre wieder was, in mir lebt noch was. Ich bin froh, denn das gibt mir Gewissheit, dass ich es noch auslöschen kann. 

23.2.08 23:51
 


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