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Die Kleinen fressen die Kleinsten

Ich bin wieder in meiner Wohnung, werde von meiner Mitbewohnerin genervt, alles ist so wie immer.

Sylvester war ganz ok. Konnte nicht so viel trinken, weil ich am nächsten Tag noch heim fahren musste. Hätte trotzdem nicht fahren dürfen, weil ich halluzinierende Substanzen genommen habe, aber was solls.


Langeweile in der Schule


6.1.08 20:07


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Und die haben nichts besseres zu tun und fressen sich gegenseitig auf

Nun denn, ein neues Layout, wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder geändert. Zu grell, zu fröhlich. Passt grade nicht wirklich zu meiner Stimmung, zu meiner Person auch nicht. Ich habe letzte Nacht nicht viel geschlafen, weil mir um 00:30 Uhr ja

einfallen musste, dass ich noch Hausaufgaben abgeben muss, sonst gibts ne 6, und das wollen wir ja nicht. Ansonsten habe ich heute morgen eine Klausur geschrieben. Einfach war sie. Und weils so schön war, werde ich morgen noch eine schreiben (müssen). Dafür um 11:15 aus, immerhin etwas.

Letzte Woche ist eine nahestehende Verwandte von Lu gestorben. Sie war Mutter von zwei jungen Kindern und verheiratet. Familientragödie. Lu kam dennoch in die Schule, brauchte Ablenkung, weinte jedoch sehr viel. Verständlich. Irgendwie. Ich konnte ihr nicht bestehen, dafür langt mein Mitgfühl nicht, statt dessen habe ich Counter-Strike gespielt. Hm, ich bin etwas gefühlsarm. Ich weiß nicht, ob Lu mir das übel nehmen wird, wahrscheinlich hat sie eh nichts bemerkt. An sich ist es mir auch egal, aber ich muss noch 2,5 Jahre mit ihr aushalten, von demher.. Was sonst so in meinem Kopf abspielt, kann ich gerade nicht sage

n, da ich es nicht weiß. Ich schweife gedankenlos durch die Gegend. Alles ist so leicht. Widerlich.

16.1.08 20:32


Mit müden Augen, ganz staubig und scheu

Ich habe ein wenig nachgedacht. Naja, ich tue ja nichts anderes den ganzen Tag. Wie dem auch sei, ich habe mich gefragt, ob man mich verstehen würde, wenn ich mich selbst verletzen würde. Nicht als ein "Emo" abgestempelt zu werden, wie es bei vielen ist. (Man muss dazusagen, dass das meistens auch berechtigt ist. Ich kenn da Leute... bisschen Stress mit dem Freund und die hacken sich den Arm fast ab). Die Menschen sind entweder selbst krank oder erkennen die psychischen Krankheiten nicht an. Ich habe lange gebraucht, um den anderen verstehen zu geben, dass ich wirklcih krank bin und nicht eine dumme Phase oder Pupertät. Ich war damals noch ein Kind und nicht ernst zu nehmen. Ich selbst habe erst in der Klapse so richtig meine Krankheit gespürt. Vorher dachte ich nie darüber nach, dass das, was ich denke, spüre oder sehe unnormal wäre.

Naja, jedenfalls verspüre ich den Drang mich selbst zu verletzen. Ich möchte mich wieder spüren. Zur Zeit führe ich ein monotones Leben, ohne viel Geld und keinen guten Freunden. So verdammt trostlos, emotionslos. Ich will nicht wieder gefühlslos werden. Das ist wirklich nicht schön. Man interessiert sich für rein gar nichts mehr. Nicht mal mehr für sich selbst. Man macht einfach das, was von den anderen erwartet wird, nicht aus der Reihe tanzen, ja nicht auffallen.

Ich dachte, wenn ich umziehe, wird alles anders. Aber dem ist nicht so, es war nur eine Illusion. Ich kann nicht entkommen. Es ist irgendwie deprimierend. Ich denke, also bin ich. Aber ich möchte nicht denken, es tut mir nicht gut. Die Gedanken sind schlecht, führen mich ins Verderben. Die Frage, ob ich überhaupt leben will, ist Mittelpunkt meines Seins. Das ist nicht normal. Ich versuche zu leben, ich gebe mein bestes. Aber was bringt es mir?

Nichts.

Meine letzte Beziehung ging deswegen in die Brüche. Ich stellte alles in Frage und nichts kam bei raus. Ist doch alles scheiße.

21.1.08 00:17


Kopfüber

Aber wir wollen keinen drübsahl blaßen und uns fröhlich betrinken. Unsere Fehltritte mit unseren Alkoholkonsum rechtfertigen und durch die Gegend schwanken.Dummerweise ist es Sonntag Nacht und keiner kommt auf die Idee sich zu betrinken. Schade, ich wäre sofort dabei.

Wer jetzt auf die Idee kommen könnte, ich hätte sie nicht mehr alle. Nun ja, da wird er wahrscheinlich recht haben. Ich bin bescheuert und habe Spaß am Saufen. Da ich jedoch den Alkoholkonsum nicht als Lebensinhalt haben möchte, damit ich glücklich bin, werde ich wohl weiter vor mich hinleiden und denken.

Ich werde jetzt die letzten verbleibenden funktionierenden Gehirnzellen des Tages nutzen und noch ein bisschen Müll schreiben. Was ist den in meiner WG gerade so angesagt? Klopapiermangel; das Essen von vor einer Woche macht schon erste Gehversuche; kein Essen, was man auch essen kann; Glotzaugen vom Dauer-PS-Zocking (juhu, Neologismus!); Geldmangel. Ansonsten läuft alles normal. Schule ist auch normal. Schreiben hier und da mal Klausur, Tests und sonstigen Schmu, aber sonst alles normal. Lu kann wieder lachen, was schon mal sehr gut ist. Natürlich wird fleißig Counter-Strike geübt, damit man beim nächsten Mal beim ersten Schuss gleich den Kopf des Gegenübers trifft. Yap, es wird Zeit meine Augen zu schließen und zu warten bis der Wecker klingelt. Auf gehts, Freunde!

21.1.08 00:44


Ich mag den Tanz, das Idiotenfest

Heute war ein Tag wie jeder andere. Nichts besonderes. Naja, ich habe nachgedacht, wie immer. Trostlos, ich weiß. Naja, was solls. Rausgekommen ist bei dem ganzen Nachgedenke eigentlich nichts. Ich habe nur immer wieder Fragen gestellt, die ich nicht beantworten kann. Zwischendurch ein wenig Mathe mitgemacht und Film in Religion geschaut. Ich hab wirklich nichts gegen Filme im Unterricht, aber wenn man den zum Zweiten mal schaut, ist das nicht mehr so toll. Aber dafür kann weder der Lehrer noch der Film was. Gestört hat mich das Gekicher und Gegacker der Weiber. Wäre der Film lustig gewesen oder so, dann könnte ich verstehen, dass man Desinteresse pflegt und nicht aufpasst. Aber der Film war ernst und wirft Fragen auf. Warum man dann aufeinmal anfängt zu lachen ist egal, es ist auf jeden fall unpassend und ruiniert die Stimmung. Naja, die Tatsache, dass ich morgen Klausur schreibe, hat mich mehr interessiert als die Geschichte und so habe ich ein paar Einträge angeschaut. Meine Nachbarin hat geschlafen.


Gestern ist eine Freundschaft in die Brüche gegangen, die mir doch sehr am Herzen gelegen hat. Wir waren zwar nicht auf der gleichen Wellenlänge, aber wir verstanden uns und akzeptierten uns so, wie wir waren. Aber man entwickelt sich auseinander und irgendwann kommt der Punkt, an dem man nicht mehr miteinander auskommt. Ich denke, dass ist passiert. Ich entferne mich immer nach einer Zeit von den Personen, die mir doch ein bisschen was bedeuten. Ob ich will oder nicht. Deswegen hält eine Freundschaft nie länger als 2-3 Jahre. Alles andere ist eine oberflächliche Freundschaft bzw. Bekanntschaft. Ich bin nicht wirklich traurig darüber, ich habe es kommen gesehn. Aber ich bin enttäuscht, ich wollte es aufhalten und die Freundschaft irgendwie aufrechterhalten. Aber nein, ging nicht.


Ich habe durst. Und mich noch immer nicht geritzt, obwohl ich es schon länger vorhabe. Die Monotonie bringt mich aus der Fassung. Ich komme zu nichts. Das ist schon bescheuert. Und morgen um 6 Uhr aufstehen, was für unmenschliche Zeiten.

22.1.08 23:15


Wir kommen aus dem Paradies und können nicht zurück

Ich habe heute versucht ein wenig zu malen. Hinbekommen habe ich nichts und erschrocken war ich auch noch, da von meinen Anatomieübungen nichts hängen blieb. Ich darf also von Vorne anfangen. Zeichnen macht keinen Spaß mehr, man quält sich nur noch. Ich will wieder so frei zeichnen können wie ein Kind. Keine Einhaltung von Proportionen, Anatomie, Normen. Aber ich kanns nicht.

Ansonsten alles wie immer, gleichbleibend. Ich sehne mich zurück an jene Zeit, als man jeden Tag etwas neues entdeckte. Aber nein, keine Zeit. Ich durfte heute die Bude sauber machen und danach an meinem Projekt weiterarbeiten. Und schon war der Tag vorbei.

Für morgen steht Hungern an, da man nichts mehr zu essen halt. Prost.

26.1.08 22:08





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