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Der Turm stürzt ein

Ich wohne schon fast ein halbes Jahr am Bodensee, seit 2 Monaten in einer WG. Zur Zeit besuche ich meine Familie zu hause wegen Weihnachten und so. Ich bin froh, dass der ganze Scheiß bald vorbei ist. Ich mag Weihnachten nicht, gespielte Symphatie und Freundlichkeit. Nichts für mich.

Den gestrigen Tag konnte ich vergessen. Bis halb fünf waren wir weg und haben Drogen zu uns genommen in Form von Alkohol und anderen Sachen.. Danach bis halb drei geschlafen. Ja. Und mir gings nicht ganz so gut, Kater uns so. Aber es war ein sehr netter Abend mit Freunden. Vorher natürlich mit Familie gegessen, Geschenke blabla. War wie jedes Jahr.. naja.

Für nächstes Jahr werde ich mich mal mit dem Thema Disziplin auseinandersetzen. Ich muss mein Leben in den Griff bekommen, wenn ich was erreichen will. Um in 9 Jahren dann sagen zu können, dass es nicht Feigheit ist, sondern Freiheit.

26.12.07 21:33


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Pure Vernunft darf niemals siegen

Ich hasse es zwischen den Jahren, wie man das so schön nennt. Was soll man da großartig machen? Ein paar Leute fahren morgen in die Niederlande, viel Spaß. Ich hab weder Lust noch Geld dazu.

 

Ich habe eine Einladung zum Selbstmord bekommen, sie aber abgelehnt. Ich Idiot. Ich weiß nicht, ob ich verantworten kann, dass meine Freundin alleine am Bodensee hockt. Die wird doch durchdrehen. Solche Gedanken schwirren in meinem Kopf rum. Blöd was? Wie soll man sich so von dem Leben lösen... Im Inneren will ich wohl sterben, aber da ich ein Happy-Life-Szenario aufgebaut habe, muss ich das erst zerstören, bevor ich ans Innere komme. Naja, das ist genauso bescheuert.

 

Ich weiß nicht, wo ich bin, wo ich hin will. Ich irre umher.

28.12.07 14:34


Wir brauchen dringend neue Lügen

Ich war grad mit ein paar Leuten Billard spielen, ja das war ganz angenehm. Kaffee und Tee gabs unsonst, alles andere auch recht billig. Ich hätte gerne was getrunken, musste aber noch Auto fahren.

Ich bin am Überlegen, ob ich wirklich sterben will. Vor einem Jahr hätte ich das nicht mal mehr überlegen brauchen, ich wusste die Antwort. Aber jetzt bin ich irritiert. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin endlich von dem Ort weg, den ich hasse. Meine Ausbildung macht mir Spaß und dort sind auch wirklich nette Menschen. Aber was bringt das mir, wenn ich niemanden richtig vertrauen kann? Ich sehne mich nach Wärme, ertrage aber keine Menschen. Ich will Gesellschaft, aber möchte alleine sein. Ich weiß nicht, ob sich das lohnt, da ich weiß, dass ich irgendwann wieder am Abstürzen sein werde. Aber ich weiß nicht wann. Die Person, die mit mir gehen wollte, wartet auf mich, das hat er gesagt. Er meint es auch so. Es ist nett von ihm. Ich frage mich nur, wie lange er es noch aushalten kann. Wie lange ich brauche für eine Entscheidung.

Die Illusion muss platzen. Schnell.
29.12.07 01:11


Die Großen fressen die Kleinen

Ich glaube, ich habe mich entschieden, bin mir aber noch nicht ganz sicher. Das wird sich erst in den nächsten Wochen entscheiden. Und wenn die Entscheidung fest steht, dann wird sie immer wieder in Frage gestellt. Bis ich nicht mehr lebe.
Das Wochenende war sehr ruhig. Sehr erholsam. Und am Donnerstag gehts endlich wieder nach Hause. Ich fühle mich hier wie in einem Käfig, im Elternhaus. Schrecklich. Und Lust auf meine Freunde heute habe ich auch nicht. Immer das Gleiche. Es wird langweilig. Ich denke wirklich darüber nach, ob ich Einsiedler werden soll. Ok, nicht wirklich.

Zudem kann ich nicht schlafen, was die Sache natürlich nicht einfacher macht.
Nun Gut, dann spamme ich eben noch hier rum. Was habe ich mir für Zweitausendacht vorgenommen? Nichts. Ich halte es eh nie ein, von daher schenke ich mir das ganze "Was Vornehmen" und gehe über zu Punkt zwei, Jahresrückblick. In meinem Leben hat sich allerhand getan. Ich bin umgezogen. Neue Schule. Neue Menschen. Allles in allem eigentlich recht normal gelaufen. Realschulabschluss gemacht, Fahrprüfung bestanden, was will man mehr? Alles. Hätte ich das nicht bestanden, hätte meine Familie mich geächtet oder so. Der eigene Druck langt ja nicht mehr, die Familie muss ordentlich nachhelfen, damit man vor Stress und Sorgen untergeht und gar nicht merkt, dass das alles eigentlich ein Kinderspiel ist. Hätte ich vor ein paar Jahren gewusst, das alles so einfach wäre, hätte ich mir die Klapse bestimmt sparen können. Aber naja, ich habs mittlerweile verarbeitet. Und es ist ein Teil meines Lebens geworden.
Manche gucken ganz verdutzt, wenn die das Wort Klapse hören und ihr Gegenüber schon mal länger als 2 Stunden drin war. Daran sieht man, wie manche Menschen drauf sind. Schon interessant. Einen dritten Punkt gibts natürlich nicht, warum sollte es auch. Ich schreibe ja nur das, was ich denke, Müll.
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31.12.07 05:11





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